Wahre Liebe und Innere Freiheit

Wahre Liebe und innere Freiheit

Eine Frage der Selbsterlaubnis

Unser Leben ist keine Parklandschaft, in dem jedes Tier wie ein Fremdkörper wirkt, sondern ein Urwald. Mit Liebe und innerer Freiheit begrĂŒĂŸt du die Überraschungen des Lebens – mit offenem Herzen, mit offenen Armen.

Wahre Liebe und innere Freiheit

Ein selbstbestimmtes Leben ist ein Leben mit innerer Freiheit. Es ist ein Leben fern von ZwĂ€ngen und verbunden mit den anderen Menschen. Es ist ein Leben, bei dem du dich – befreit von inneren Denk- und Verhaltensautomatismen – mit den Menschen aus dem Herzen heraus verbinden kannst. Verbindlich, paradoxerweise.

Innere Freiheit ist kein Larifari und du darfst endlich machen, was du willst. Es ist nicht die vermeintliche Freiheit, die der VolljĂ€hrigkeit folgt. Und trotzdem ist es auch die Freiheit, machen zu dĂŒrfen, was du willst. Es ist eine Frage der Selbsterlaubnis.

Innere Freiheit ist Treue sich selbst gegenĂŒber. Seinen BedĂŒrfnissen und Werten. Frisch zubereitet und nicht aus der Tube. Keine aufgewĂ€rmten Werte des Mainstream, kein Querdenken, sondern Neudenken. Dein Denken.

Wer ein selbstbestimmtes Leben fĂŒhrt, fĂŒhrt ein Leben als hĂ€tte er wie Siegfried im Drachenblut gebadet.

Innere Freiheit ist Selbst-Erlaubnis und Freiheit von Verpflichtung – abgesehen von der Verpflichtung sich selbst gegenĂŒber. Seinen BedĂŒrfnissen und Werten gegenĂŒber, die sich relativieren.

Beim Kampf raus aus seinen Denk- und Verhaltensautomatismen fĂŒhlt es sich anfangs an wie ein Kampf hin zu mehr Egoismus und Selbstherrlichkeit. Ohne Erfahrung von Selbstliebe fĂŒhlt es sich an wie SelbstgefĂ€lligkeit. Plötzlich werden einem die ganzen Bedenken, Blockaden und GlaubenssĂ€tze bewusst, die man stets hatte, sobald man an sein eigenes Wohl dachte. 

Der falsche Altruismus, der nicht echte Beziehung schafft, bricht zusammen und weicht erfĂŒllten Beziehungen, die von warmer Herzlichkeit getragen werden. Die Innere Freiheit trĂ€gt dich.

Am Ende des Weges zur inneren Freiheit steht nicht der Eremit oder die Eremitin, sondern Gemeinschaft.

Innerlich frei zu sein bedeutet auch, seine ungeliebte Schattenseiten angenommen zu haben. Es bedeutet nicht, sich von ihnen befreit zu haben.

Freiheit ist nicht die Abwesenheit von etwas, sondern ihre Annahme. Wir können nicht verhindern, bestimmte stressvolle Gedanken zu haben, aber wir mĂŒssen sie nicht fĂŒr wahr halten. Es sind nur Gedanken, die kommen und gehen – aber sie reißen dich nicht lĂ€nger fort und du identifizierst dich nicht lĂ€nger mit ihnen. So können unsere GefĂŒhle nicht lĂ€nger unkontrolliert mitreißen.

Mit innerer Freiheit haben wir einen klaren Blick auf die Tatsachen.

Innere Freiheit und UnabhÀngigkeit

Mit innerer Freiheit schreist du auch nicht mehr nach UnabhÀngigkeit. Wo willst du denn anfangen unabhÀngig zu werden? Beim Atmen?

Kein Bock mehr auf Sauerstoff? Willst du beim Essen anfangen? Bei deiner Lieblingsmahlzeit, auf die du nicht verzichten kannst? Beim sozialen Kontakt?

Wer innerlich frei ist, braucht keinen Menschen mehr darum zu bitten, ihn nicht lĂ€nger einzuschnĂŒren. Und mag die Umarmung noch so fest sein. In einer solchen Umarmung bist du als innerlich freier Mensch riesengroß und stark.

Im Zustand der inneren Freiheit bist von frei von der Idee, dass dir die Menschen erst einmal etwas geben mĂŒssen, WertschĂ€tzung und Respekt, bevor du ihnen etwas gibst. Mit inneren Freiheit brauchst du keine WertschĂ€tzung mehr, keinen Respekt mehr, und trotzdem kannst du dich verschenken – bedingungslos.

Und du nimmst gerne, bescheiden – aber ohne Bescheidenheitsgetue.

Innerliche Freiheit ist auch ein großes gröhlendes Lachen, das durch das Universum hallt. AlltĂ€glich Wichtiges wird angesichts unserer Winzigkeit auf diesem großen Planeten und dem unendlichen Universum bedeutungslos – Gott sei dank.

Kein Ringen mehr mit dem toxischen Partner wegen seiner Lieblosigkeit und mit dem Nachbarn ums Recht-haben, um angebliche Respektlosigkeit und fehlende WertschÀtzung.

Feedback

Lebenserfahrung und BodenstÀndigkeit

Lieber Ekke, deine Website ist spannend und tiefgrĂŒndig. Du hast ein untrĂŒgerisches GespĂŒr fĂŒr das unbedingt Wesentliche im Leben. Kein oberflĂ€chliches Bla-bla und keine herablassenden und gönnerhaften RatschlĂ€ge, die meist mehr SchlĂ€ge sind als Rat. Vielmehr bietest du echte Lösungen und gangbare Wege. Hier spiegeln sich gleichermaßen Lebenserfahrung und gesunde BodenstĂ€ndigkeit. RealitĂ€tsferne SchönfĂ€rberei sucht man hier vergebens, der Mensch wird dort abgeholt, wo er ist. Prima!

Bettina BĂŒx, Autorin
„Die REGULUS Botschaften.“

Innerliche Freiheit bedeutet gleichzeitig die Dinge wichtig zu nehmen, weil alles einmalig ist. Du, dein Partner, deine Kinder, deine Eltern, die Freunde, Bekannte, Verwandte und wieder die Nachbarn. Deine Topfpflanzen, deine Lieblingsklamotten, deine Leibspeisen, der dunkle Eichentisch deiner Großeltern. Nichts ist so wichtig wie das richtige Wort zur rechten Zeit, die kurze BerĂŒhrung, die angemessene ZurĂŒckhaltung.

Wer innerlich frei ist, nimmt die WidersprĂŒchlichkeit des Lebens an. Er lebt und liebt sie und pfeift auf Geradlinigkeit. Darauf können sich die anderen verlassen. 

Das Leben ist ein Urwald und keine Parklandschaft, in dem jedes wildes Tier wie ein Fremdkörper wirkt. Mit innerer Freiheit begrĂŒĂŸt du die Überraschungen des Lebens – mit offenem Herzen, mit offenen Armen.

Persönlichkeitsentwicklung

Der Weg in die innere Freiheit ist wie ein Zeugenschutzprogramm. Fast. Zwar kein neuer Name, aber eine neue IdentitĂ€t mit altem Namen. Wenn du deinen Stress und Verhaltensautomatismen ablegen willst, dann musst du Teile des alten Selbst ablegen. Wenn du Lydia heißt und eine Waschzwang hast, dann ist der Waschzwang ein Teil von dir. Der unerwĂŒnschte Schattenanteil deiner IdentitĂ€t.

Du bist die Lydia mit dem Waschzwang. Die Lydia ohne Waschzwang ist eine andere Lydia. Du machst auch andere Dinge nicht mehr so wie frĂŒher. Bist du bereit, IdentitĂ€tsbausteine deiner Persönlichkeit zu zertrĂŒmmern? IdentitĂ€tsbausteine neu formen? Oder alles nur dezent umformen? Ganz sacht. Ganz ohne Gewalt.

Rein chemisch-physikalisch betrachtet sind nach sieben Jahren alle Atome und MolekĂŒle deines Körpers erneuert. Kein Atom deines heutigen Körpers war Teil des Körpers in deiner Kindheit. So gesehen: Bist du dann immer noch der- oder diejenige, der du vor 10 Jahren warst?

Und mal angenommen, du denkst heute nicht mehr so wie vor 7 Jahren. Alles neue Gedanken. Bist du trotzdem immer noch DU?

Innere Freiheit ist auch die Freiheit von der Vorstellung, ein konstantes unverÀnderliches Ich zu haben, das niemals die Farbe wechselt. Das nie andere Musik hört, als die du schon immer gehört hast. Niemals Nein zu sagen zu etwas, wozu du immer Ja gesagt hast.

Die Ă€ußere Freiheit folgt der inneren Freiheit

Wie willst du jemals innere Freiheit gewinnen, wenn du dazu nicht bereit bist? Dein Umfeld austauschen? Alles, was dir Stress und Kummer und Leid und Depression und Frust und Wut und Angst und – kurz – dein ganzes Leben versaut, irgendwie austauschen? ZurĂŒck an den Absender?

Die Ă€ußere Freiheit folgt innerer Freiheit. Wie viele Menschen geben sich Ă€ußerlich frei, geben sich ungebunden, machen ihr Ding, und kein Mensch darf ihnen Vorschriften machen. Beim kleinsten Befehlston in der Stimme des GegenĂŒber gehen sie in den Widerstand und die Verweigerung. Das ist das Gegenteil von Freiheit.

Frei ist der, der sich auch mal Vorschriften beugt, wo es notwendig ist. Der sich emotional bindet, weil es sonst keine erfĂŒllende Beziehung gibt. Der auch mal auf sein Ding verzichtet, wenn die Situation es verlangt.

Innere Freiheit ist auch die Freiheit, auf seine Freiheit fĂŒr eine kurze Zeit zu verzichten im Vertrauen, dass sie uns nicht verloren geht.

Selbstbestimmung bedeutet seine wahre GrĂ¶ĂŸe zeigen; und die liegt manchmal im Erkennen unserer Bedeutungslosigkeit, denn mit innerer Freiheit hat wahre GrĂ¶ĂŸe ohnehin keine Bedeutung mehr fĂŒr dich. Du bist, wer du bist und fĂŒr wen du dich hĂ€ltst. Und noch viel mehr …

Der Weg ĂŒber die Blockaden

Als Student hatte ich bei meinen ersten Schreibversuchen notiert: 

Ich bin so.
Eigentlich wollt ich mich Àndern.
Dann kam was dazwischen
Jetzt bleib ich halt so.

Zum GlĂŒck bin ich nicht mehr so wie ich damals war. Sicherlich wurde ich immer wieder zurĂŒckgeworfen bei meinen Versuchen, meine Blockaden und stressigen Gedanken abzuwerfen, aber genau die haben mich am Schluss weitergebracht und waren meine Chance, mich zu entwickeln. Zu mehr Menschlichkeit. Mehr EinfĂŒhlung. Mehr FĂŒhlen. Zu weniger Gedanken, dafĂŒr aber klaren Gedanken. Mehr Selbstverstehen, mehr SelbstverstĂ€ndnis, mehr SelbstwertgefĂŒhl.

Mehr von all dem, was uns innere Freiheit schenkt.

Danke fĂŒrs Lesen. Ich wĂŒnsche dir viel Inspirationen beim Stöbern auf meiner Homepage.

Lebe frei und freudig.

Dein
Ekke Scholz

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