Das bin ich

Über dich und mich - Ekke Scholz

Ich weiß, wie sich das anfühlt: Der Romantik-Mond baumelt seit Jahren schief am Himmel und du hast einen Partner, mit dem ein Austausch über Gefühle und Gedanken so unendlich schwierig ist. Ein sicherer, aber herunter gekommener Hafen.  

Ekke Scholz - Beziehungscoach

Deine sonst freundliche Stimme ist verstummt. Und so will ich dir ein Ohr sein für die erlebte Lieblosigkeit; ein Gefäß, in dem du dich sammelst mit all deinen brachliegenden Idealen.

Ich will dich in deinem Unglück berühren und dir ein Dach aus Verstehen bauen. Deiner Hilflosigkeit wieder Arme wachsen lassen und deinem Vertrauen einen Grund zu geben zu erwachen.

Deinem Minderwertigkeitsgefühl werde ich Beine machen und dein erloschenes Selbstvertrauen in den Arm nehmen. Wenn ich darf: liebkosen. Wie fühlt sich das an?

Ich kann dir ein Gehstock sein, aber nicht der Weg. An Weggabelungen überlegen wir gemeinsam: hierhin oder dorthin? Doch wir folgen deiner Intuition, die du glaubst verloren zu haben.

Ich will dir auf Augenhöhe begegnen. Woher sollte ich auch wissen, was richtig oder falsch ist – für dich?

Ich führe dich zu wahrer Liebe und innerer Freiheit. Gehen musst du natürlich allein.

Stell dir ein Leben vor ...

Verlass die klamme Burg der Harmonie, die du auf dem Treibsand fehlenden Selbstwertgefühls gebaut hast. Es zieht dich schon seit langer Zeit ins kalte Erdreich.

Geht es dir manchmal so, dass du dich hinter den Wird-Schon-Werden-Träumen versteckst? Das sind die Verstecke deiner Ideale! Diese Träume werde ich mit einer Nadel stechen.

Nutze die Chance und lass dich von mir mitnehmen in ein Leben von echter Liebe und innerer Freiheit.

Stell dir ein Leben vor, in dem du deinen Platz hast ohne ihn verteidigen zu müssen. Ein Leben ohne Rechtfertigungen, ohne Angst, irgendjemand könnte dir Böses wollen. Stell dir ein Leben vor, in dem dir die Menschen mit der Achtung und dem Respekt begegnen, den du verdient hast.

Stagnation kann ein halbes Leben dauern, Veränderung ist vorübergehend: 10 Wochen, 10 Monate oder länger?

Meine Transformation zu einem glücklichen Menschen hat 3 Jahre gedauert. Jetzt kenne den Weg. Doch geht es auch schneller. Und gerne führe ich dich dorthin, wo du wahre Liebe und innere Freiheit findest.

Du hast mich gefunden, weil du weißt: „Ich werde nicht länger warten!“ Doch auf wen lässt du dich ein?

Mein Traum

Zu einer Zeit, als es mir schlecht ging und ich einmal mehr mit mir haderte, hatte ich eines nachts einen Traum. Ich träumte von einer kargen Umgebung, in der ein welker Strauch wuchs. An ihm hing ein großes Herz, faltig und trocken.

Der Strauch begann mit mir zu sprechen und sagte, wie traurig er sei, dass ich ihn nie beachten würde.

Sofort regte sich Widerstand. Ich sagte: „Das stimmt nicht!“

Ohne auf meine Antwort einzugehen, bat er mich um meine Aufmerksamkeit und Zuneigung.

Ich zögerte, denn ich befürchtete, dass meine Zuneigung „aufgebraucht“ werden könnte. Der Strauch ließ nicht locker, bat weiter und flehte am Schluss. So gab ich nach und schenkte also diesem welken Strauch mit dem trocknen Herzen meine Zuneigung und Aufmerksamkeit.

Sofort begann der Strauch zu wachsen. An den Zweigen zeigten sich hellgrüne Knospen, die schnell aufsprangen, und bald hingen an jedem grünen Zweig mehrere kleine Herzen wie rote Blüten, die immer größer und kräftiger wurden.

Ich pflückte diese Herzen und warf sie vorbeikommenden Menschen zu.

Zu meiner Überraschung wuchsen am üppig gedeihenden Strauch weitere Herzen nach und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu pflücken und zu verteilen. Es kamen Scharen von Menschen vorbei, denen ich meine Herzen zuwarf.

Aus mir, einem Menschen, der vieles ängstlich für sich behalten hatte, wurde in diesem Traum ein Mensch, der gerne „sein Herz verschenkte“.

In diesem Traum begriff ich, dass all meine Anlagen und Ressourcen nicht endlich sind, sondern unendlich. Sie lassen sich nicht aufbrauchen. Wir sind wie die lebende Natur, die sich über die Jahreszeiten hinweg ständig erneuert. Unsere Ressourcen wachsen nach. Sie erschöpfen sich nicht.

So können wir auch unser Herz ohne Angst fortgeben. Es wächst nach. Wir erhalten es nicht durch Gegenleistungen am Leben, sondern durch Verschenken. Es verbraucht sich nur dann, wenn wir es hängen lassen und nicht beachten.

Unser Herz will uns miteinander verbinden.

Plötzlich war Platz für die Liebe

Vor diesem Traum war mein Leben nicht immer freudvoll. Erst nach meinem 50sten Geburtstag machten drei intensive Selbsterfahrungsjahre mit The Work of Byron Katie meinen Kopf frei. Am Ende der Ausbildung zum Coach wurde ich nicht länger von meinen eigenen Gedanken fremdgesteuert. Plötzlich war da auch Platz für die Liebe. Für den Flow der Liebe, abseits bekannter Postkartensprüche. Gesucht hatte ich es jahrzehntelang.

Ich verwandelte mich vom langweiligen Naturwissenschaftler zum freudigen Lebensbejaher. Vom melancholisch leidenden Denker zum tatendurstigen Macher. Vom ängstlichen Beobachter zum offenen Verschenker. Mein Leben wechselte von Moll nach Dur.

Früher wollte ich die Welt noch erklären und erklärt bekommen – heute herrscht in mir achtsame Ruhe.

Wo ich in meiner Ehezeit in Machtspielchen zwischen Angriff und Verteidigung, Kränkungen und Verletzungen agierte, ist heute Zuhören: Mir und den anderen.

Wo es mir früher wichtig war, alles richtig zu machen und Dinge zu richten, ist es mir heute wichtig die Dinge sein zu lassen, wie sie sind, und voller Liebe zu vertrauen, dass richtig ist, wie sie werden.

Mein Lebensmotto: Die Lücke zu füllen, die ohne mich nicht wäre.

Ich bin kein neuer netter Menschen geworden. Es hat sich nur die Gewichtung verschoben.

Was mich berührt?!

Das mag ich dir gerne erzählen: Wenn wir uns in unseren Beziehungen offenbaren. Unser Herz ausschütten und unsere Verletzbarkeit zeigen.

Wenn ich dir mein Herz öffne, erzähle ich dir von meinen Kränkungen. Vielleicht wie ich früher ausgelacht wurde bzw. glaubte, ausgelacht zu werden. Wie ich früher alles für mich behalten wollte, weil ich glaubte, unsere Ressourcen und Fähigkeiten seien endlich und sie könnten sich aufbrauchen. Mich quasi leeren.

Vor “Publikum” habe ich mich selbst durch den Kakao gezogen. Die Menschen sollten über mich lachen, weil ich glaubte, sie würden mich dann mehr mögen. So ein Schwachsinn.

Oder ich erzähle dir von der Unzuverlässigkeit meiner Gefühle. Meiner Angst, meiner Wut, meiner Liebe. Manchmal sind sie alle fast gleichzeitig da, manchmal bin ich ganz leer. Und so bringen meine Gefühle und Bedürfnisse Unstetes in meine Beziehungen. Zum Verdruss und zur Freude.

Ein starker Schwachpunkt

Ich will hier nicht mit Zertifikaten Fachkompetenz beweisen, sondern mich als Mensch zeigen und überzeugen. Ich will kein abgebrühter Coach sein.

Einer meiner großen Schwachpunkte ist das Kokettieren mit Unbeholfenheit oder Unfähigkeit, was ich gern und überzogen zur Schau stelle. Oder stellte. Darin bin ich berechnend – oder war es.

Heute aber muss ich mir auf diesem Wege keine Anerkennung mehr abholen. Ich mag mich. So oder so.

Themen des Interview: Wer bin ich als Coach zwischen “normalen” Alltag und spirituellem Denken? Coaching als “betreutes Denken”. Eine kleine Mini-Work nach Byron Katie.

Ich habe mir im Laufe der Selbsterfahrungsjahre Berührbarkeit „erarbeitet“. Wenn ich von meinen Mitmenschen geliebt werde, erfüllt es mich. Früher – als ich mich selbst nicht mochte – war mir Zuneigung sehr unangenehm.

Sich in seiner Menschlichkeit zumuten

Ich liebe meine Freundin, die mir vor kurzem erzählt hat, dass sie einen anderen Mann kennengelernt hat. Und ihn auch liebt. Ein weiterer Mann: neben mir! Sie war selbst verwundert über das, was ihr geschah … und nicht glücklich darüber.

Aber voller Glück, wenn sie an mich und/oder den anderen Mann dachte.

Ich schätzte ihre unverblümte Ansage und so poppten meine Glaubenssätze über Beziehungen und Monogamie und Glück allein oder Glück zu zweit hoch.

Ich fühlte meine Verletzungen durch meine eigenen kleingeistigen Gedanken: Meine Eifersucht, mein Besitzen-Wollen! Nein, das ist keine Liebe.

Jemanden zu lieben, den man glaubt zu besitzen: kein Kunststück!

Ich schätze meine Partnerin, weil sie sich mir voller Vertrauen zumutete. Sie wusste, dass ich lernen werde, damit umzugehen. Genauso wie sie es lernte. So im  Austausch kamen wir uns nah und ich überwand meine Eifersucht. Und der Nebenbuhler verschwand.

Der Sinn meines Lebens ist es, die Lücke zu füllen, die ohne mich nicht wäre

Ich bin froh, dass es mich gibt: meinetwegen!

Und da ich nicht allein bin auf der Welt, gibt es Menschen, die auch froh sind, dass es mich gibt: ihretwegen! Meine Eltern sowieso. Meine zwei Schwestern, weil wir drei die Familie vervollständigen. Meine Freundin? Bestimmt! Meine Ex – vielleicht?! Meine zwei Jungs, volljährig – das wünsche ich mir! Meine Freunde und Kollegen: wenn wir uns sehen!

Und am Ende vielleicht auch du, wenn wir uns einmal begegnen. Unseretwegen.

Heute führe ich das Leben, das ich jahrzehntelang gesucht habe: Den Menschen verbunden zu sein in Liebe und mit innerer Freiheit.

Unser Weg im Coaching

Wenn du, liebe Leser:in, dich auf mein Coaching einlässt, begleite ich dich gern. Neben mir, meiner Ruhe und meiner Erwartungslosigkeit, kann ein schwaches Selbstwertgefühl erstarken. Deine Selbstliebe darf wachsen und keiner darf dich mehr der Selbstverliebtheit bezichtigen. Ich bedränge dich nicht, damit deine Entwicklung schneller geht, aber ich kitzle deine versteckten Potentiale.

Ich will dir ein guter Freund sein, ohne Interesse daran, dass alles beim Alten bleibt. Ich werde dich in einen Jungbrunnen werfen und dich nicht hören, wenn du rufst: „Ich bin noch nicht so weit!“ Das überhöre ich, halt dir schon mal die Nase zu.

Ich will Liebe mit dir machen, natürlich nicht, was du jetzt denkst: in Achtsamkeit, in gegenseitiger Achtung, im Austausch. Ich will, dass wir uns in die Augen schauen, in Augen, die sagen: von Herzen. Durch deine Liebe wirst du eine ungeahnte Freiheit erleben, und und in diese Freiheit hinein fließt schließlich all deine Liebe.

Das fühlt sich für dich zu nah an? Coaching von Herzen?

Fühl dich frei, das Für oder Wider zu bedenken. „Vernünftiges Coaching“ wirst du überall schnell finden.

Mein Herz ist bereit – deins auch?

Ich über mich – im Video-Interview

Ein Interview mit Mei Wengel von der wandel.schule anlässlich des BeziehungsWandelKongresses 2019.

Jeanette Richter von zeitwellen.life interviewt mich über meine Ängste und Vorstellungen u.a. im Hinblick auf Lebenssinn und Lebensphilosophie.