Sein Leben ändern

Sich ändern statt verzweifeln

Viele Menschen fühlen sich unglücklich oder unerfüllt und möchten ihr Leben ändern, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen. Der 1. Schritt: Sie müssen lernen zu unterscheiden zwischen den Dingen, die sich verändern lassen, und den Dingen, die sich nicht verändern lassen.

Inhalt

Das Leben ist ein stetiger Fluss von Erfahrungen, die uns formen und uns zu dem machen, was wir sind. Doch manchmal geraten wir in Situationen, in denen wir mit unserem Leben unzufrieden sind. Vielleicht fühlen wir uns unglücklich, unsicher oder unerfüllt. In einer solchen Situation wollen wir aus unserer Haut raus und fragen wir uns: „Wie ändere ich mein Leben?“

Eine der häufigsten Ursache für den Wunsch nach Veränderung sind Beziehungskrisen. Beziehungen sind ein elementarer Bestandteil unseres Lebens und sie haben den größten Einfluss auf unser Wohlbefinden. Wo stehst Du?

Gründe, sein Leben zu ändern.

Beziehungskrisen können sich auf viele verschiedene Arten manifestieren. Vielleicht hast Du Schwierigkeiten, Dich mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin zu verständigen, oder Du fühlst Dich von Deinem Partner oder Deiner Partnerin nicht genug wertgeschätzt. Respektlos behandelt. Vielleicht fragst Du Dich, ob Du wirklich mit der richtigen Person zusammen bist. Vielleicht bist Du Single und hast Schwierigkeiten, einen Partner oder eine Partnerin zu finden, weil sich der Umgang mit anderen Menschen immer wieder als schwierig herausstellt.

Während einer Beziehungskrise bist Du sehr verletzlich und fühlst Dich alleingelassen. Komische Gefühle kommen hoch und lassen sich nicht richtig verarbeiten. Es ist schwierig, Dich anderen Menschen zu öffnen und um Hilfe zu bitten. All diese Faktoren führt dazu, dass Du Dich isoliert und unverstanden fühlst. Oder?

Du willst raus aus Deiner Haut. Du willst Dein Leben ändern. Du fühlst Dich wie eine Topfpflanze, die neue Erde braucht, die umgetopft und in der Sonne stehen will, um weiter zu wachsen und aufzublühen.

Beziehungskrisen können sich auf viele verschiedene Arten manifestieren. Vielleicht hast Du Schwierigkeiten, Dich mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin zu verständigen, oder Du fühlst Dich von Deinem Partner oder Deiner Partnerin nicht genug wertgeschätzt. Respektlos behandelt. Vielleicht fragst Du Dich, ob Du wirklich mit der richtigen Person zusammen bist. Vielleicht bist Du Single und hast Schwierigkeiten, einen Partner oder eine Partnerin zu finden, weil sich der Umgang mit anderen Menschen immer wieder als schwierig herausstellt.

Während einer Beziehungskrise bist Du sehr verletzlich und fühlst Dich alleingelassen. Komische Gefühle kommen hoch und lassen sich nicht richtig verarbeiten. Es ist schwierig, Dich anderen Menschen zu öffnen und um Hilfe zu bitten. All diese Faktoren führt dazu, dass Du Dich isoliert und unverstanden fühlst. Oder?

Du willst raus aus Deiner Haut. Du willst Dein Leben ändern. Du fühlst Dich wie eine Topfpflanze, die neue Erde braucht, die umgetopft und in der Sonne stehen will, um weiter zu wachsen und aufzublühen.

Impulsfrage

(Nicht erwarten, dies oder das sollte sich ändern, sondern fragen:) Welche Veränderungen kann ich in meinem eigenen Leben vornehmen, um meine Situation zu verbessern?

Veränderbare vs. nicht veränderbare Faktoren

Wenn Du dein Leben ändern willst, gibt es eine wichtige Sache zu wissen: Es gibt veränderbare und nicht veränderbare Faktoren in Deinem Leben. Veränderbare Faktoren sind wie ein Gummiband – sie können gedehnt, gedreht und verändert werden. Nicht veränderbare Faktoren sind wie ein Betonblock – Du kannst sie nicht einfach beiseite schieben oder in eine andere Form bringen.

Veränderbare Faktoren in Deinem Leben können Dinge wie Deine Gewohnheiten, Dein Job oder Deine Freunde sein. Diese Dinge sind nicht in Stein gemeißelt und können verändert werden, wenn Du Dich dafür entscheidest. Wenn Du zum Beispiel unglücklich in Deinem Job bist, kannst Du Dich umschulen lassen oder Dich nach einem neuen Job umsehen. Wenn Deine Freunde Dich runterziehen, kannst Du neue Freunde suchen, die besser zu Dir passen oder Dich unterstützen.

Nicht veränderbare Faktoren sind Dinge wie Dein Alter, Deine Herkunft oder Deine genetische Veranlagung. Diese Dinge können nicht geändert werden, und Du musst lernen, mit ihnen umzugehen und sie so zu akzeptieren, wie sie sind. Wenn Du zum Beispiel älter wirst, kannst Du nicht zurück in die Vergangenheit reisen und Dein jüngeres Ich sein. Wenn Du in einer bestimmten Familie geboren wurdest, kannst Du diese Familie nicht einfach wechseln.

Aber hier kommt der Haken: Sein Leben ändern bezieht sich immer auf die veränderbaren Faktoren. Doch fehlt vielen Menschen dafür das Verständnis.

Sie neigen dazu, sich auf die nicht veränderbaren Faktoren zu konzentrieren und übersehen die veränderbaren Faktoren. Sie denken, dass sie ihr Leben nicht ändern können, weil sie in ein bestimmte Situation hineingeboren wurden oder eine bestimmte genetische Veranlagung haben. Das ist wie ein Vogel, der denkt, er kann nicht fliegen, weil er zu klein oder zu schwer ist. Aber der Vogel vergisst, dass er Flügel hat, die ihn in die Luft tragen können!

Wenn Du Dein Leben ändern willst, konzentriere Du Dich auf die veränderbaren Faktoren. Dehne das Gummiband und finde heraus, was Du ändern kannst. Und akzeptiere, was Du nicht ändern kannst. Auch wenn es sich für Dich vielleicht wie eine Kapitulation anfühlt. Ansonsten reibst Du Dich auf – wie so viele Menschen, die der Verzweiflung nähern sind als irgendeiner Veränderung.

Beispiele

Anhand von Beispielen lässt sich das Problem anschaulicher machen:

Sarah und Michael streiten sich darüber, dass Michael oft zu spät zu Verabredungen kommt. Sarah sagt, dass Michael das ändern könnte, um pünktlicher zu sein. Michael argumentiert, dass seine Verzögerungen auf unveränderbaren Faktoren wie Verkehr oder unvorhergesehene Ereignisse zurückzuführen sind. 

Julia und David streiten sich darüber, dass David oft zu viel Zeit mit Freunden verbringt und nicht genug Zeit für ihre Beziehung hat. Er könnte viel mehr Zeit mit ihr verbringen – wenn er wollte. David kontert, wie wichtig ihm Freundschaften sind und dass er nicht gezwungen werden kann, diese Beziehungen aufzugeben.

In diesen Beispielen geht es drunter und drüber mit den Argumenten. Aber es werden keine klaren Linien gezogen, was veränderbar und nicht veränderbar ist. Und nicht jedes Paar will diese Klarheit. 

Vielleicht will David gar nicht mehr Zeit mit Julia verbringen. Wenn die beiden das klären wollen, müsste David Farbe bekennen. Aber das ist ein anderes Thema.

Veränderbare Faktoren

Veränderung beginnt in uns: Loslassen von alten Glaubenssätzen und Überzeugungen

Wenn wir unser Leben ändern wollen, weil wir es nicht länger ertragen, dann richtet sich unser Blick auf unsere Umgebung und wir überlegen, was wir an ihr ändern können. Ohne es zu merken, sondieren wir die Umstände, in denen wir leben und suchen den oder die Verantwortlichen für unser Unglück. Und wer rückt oft in den Fokus: Der Partner.

Doch wie fühlt es sich an, wenn Du Deinen Partner für Dein Unglück verantwortlich machst? Ist der Partner ein veränderlicher Faktor in Deinem Leben? Wie gut ist es dir bisher gelungen, Deinen Partner so zu ändern, wie Du es brauchst? Ich vermute kaum.

Eigentlich absurd die Situation. Während wir uns selbst für jemanden halten, der sich nicht ändern kann (aber will), ist unser Partner so flexibel wie sonstwas – in unserer Vorstellung. Aber dass er sich aber kein bisschen ändert und unseren Erwartungen entspricht, ist der Beweis dafür, dass er uns nicht mehr liebt.

Wenn wir ernsthaft unser (Beziehungs-)Leben ändern wollen, müssen wir uns zuallererst unseren Gedanken und Überzeugungen stellen. Denn unseren eigenen Glaubenssätze halten uns davon ab, uns zu verändern.

Du kannst nie irgendwelche Tatsachen verändern, sondern immer nur die Gedanken und Urteile über die Tatsachen. Dein Partner – beispielsweise – ist eine Tatsachen. Die Art und Weise, wie er lebt, was er denkt und tut, ist eine Tatsachen, die Du vielleicht schon seit Jahren versuchst zu verändern.

Vielleicht denkst Du auch, dass Du „nicht gut genug“ bist, um eine bestimmte Veränderung zu erreichen. Aber dieser Gedanken ist nichts weiter als ein Vorurteil über Dich, das Dir „hilft“, die Verantwortung für Dein Leben in die Hände des Partners zu legen. Er ist ja flexibel genug – wenn er Dich noch liebt!

Um unser Leben zu ändern, müssen wir alte Glaubenssätze und Überzeugungen loslassen. Ob wir wollen oder nicht. Wenn Du Dich bisher an Deinem Partner, an Deiner Umgebung abgearbeitet und aufgerieben hast, beginnt nun die Auseinandersetzung mit Dir selbst.

Die erste Frage lautet: Welche Überzeugungen helfen mir und welche verhindern ein erfülltes Leben zu führen?

Impulsfrage

Welche Glaubenssätze lassen mich an Dingen festhalten, die ich gar nicht ändern kann?

Ehrlich mit sich selbst sein

Veränderbare Dinge sind unsere Gewohnheiten, unsere Beziehungen oder unser Job. Diese Faktoren können wir aktiv verändern, um unser Leben zu verbessern.

Durch unseren Alterungsprozess sind wir mehr oder weniger gezwungen, immer wieder neue Einstellungen zum Leben zu gewinnen. Wenn ich als 60jähriger Mensch immer noch die Erwartungen an meinen Körper habe wie mit 20 – hinsichtlich körperlicher Attraktivität und Sexualität – habe ich gewaltige Probleme. Stress auf gut Deutsch.

Manchen Menschen gelingt es, dass der Geist mit dem Körper mit wächst, quasi. Während der Körper schwächer und „unattraktiver“ wird, gewinnt der Geist an Stärke und Selbstbewusstsein – falls er sich flexibel an die sich verändernde Situation anpasst.

Um die veränderbaren Faktoren in unserem Leben zu erkennen, können wir uns unsere Situationen genau ansehen und uns fragen: „Was kann ich tatsächlich ändern?“ Jetzt. Heute. Oder morgen. Aber nicht irgendwann. 

Wer sein Leben ändern will, muss ehrlich mit sich selbst sein. Er muss erkennen, dass sich die Zeiten ändern. Dass die Einstellungen von früher nicht mehr passen und alte Überzeugungen loslassen.

Schau dir einmal an, was Du in den letzten Jahren ändern wolltest, es Dir aber nicht gelungen ist: Woran liegt es? Liegt es daran, dass es ein unveränderbarer Faktor ist, den Du gar nicht verändern kannst, oder daran, dass Du diesen Kampf noch nicht (!) gewonnen hast? Dass Du bisher erfolglos warst. Bisher! Du bist eben einfach nicht gut genug.

Du siehst, bei diesen Kämpfen gegen die unveränderbaren Dinge kommen wir schnell an einen Punkt, an dem wir uns selbst schnell verurteilen. Wir sind nicht gut genug, um erfolgreich zu sein.

Veränderung erfordert Selbstverantwortung

Wenn wir die veränderbaren Faktoren in unserem Leben identifiziert und erkannt haben, dass sie auch ein Grund für unser Unglück sind, können wir beginnen sie zu ändern. Das erfordert oft Mut und Engagement, da es uns aus unserer Komfortzone herausführt und wir uns neuen Herausforderungen stellen müssen. Und es bedeutet gleichzeitig, die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen.

Erinnere Dich jeden Tag daran, dass jede Veränderung in uns selbst beginnt, mit unseren Gedanken und Überzeugungen, den Glaubenssätzen. Sobald wir bereit sind, alte Überzeugungen loszulassen und uns neuen Möglichkeiten zu schaffen, können wir unser Leben in eine positive Richtung lenken.

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Loslassen lernen erfordert nicht nur die Bereitschaft dazu, sondern auch das Verständnis über den Zusammenhang von Tatsachen und Gedanken. Denn wir können keine Tatsachen, keine Personen oder Sachverhalte loslassen, sondern nur unsere Gedanken.

Wir alle "werfen" unser unbewusstes inneres Erleben auf Mitmenschen, die wie eine Leinwand sind. Wenn sich beispielsweise eine Menge Wut in uns aufgestaut hat, wir aber ein friedlicher Mensch sein wollen, "sehen" wir diese aufgestaute Wut in anderen Menschen.

Wer seinem Leben mehr Sinn geben will, muss aus den Fehlern seiner Vergangenheit lernen. Wie viel persönliches Wachstum ist möglich?